Rekorde purzeln trotz Wetterkapriolen

Zevener Pfingstsportfest geht bei Sturm und Sonne reibungslos über die Bühne

Zeven. Obwohl die Witterungsbedingungen beim 38. Pfingstsportfest der LAV Zeven alles andere als ideal waren, purzelten einmal mehr die Rekorde. Für ein ganz großes Highlight sorgte dabei unter anderem Benita Kappert vom SC Wentorf. Sie stellte im Weitsprung mit gesprungenen 6,03 Metern einen neunen Stadionrekord in der Altersklasse weibliche Jugend 18 auf. Darüber hinaus entschied sie den Hochsprungwettbewerb für sich und gewann zudem das Finale über 200 Meter. Unglaublich schnell war auch der Leverkusener Tim Eikermann, der die 110 Meter Hürden in der männlichen Jugend U20 für sich entschied. Im Finallauf benötigte er gerade einmal 13,77 Sekunden und sorgte damit für den zweiten Rekord am ersten Tag.

Weitere Pfingstsportfestrekorde folgten am Sonntag. In der Altersklasse U18 war es Diskuswerfer Mika Sosha, dessen Sportgerät erst nach 52,84 Metern den Boden berührte und dem Bergedorfer damit den Sieg plus Rekord bescherte. Henriette Heinichen aus Braunschweig (U20) hatte ebenfalls allen Grund zum Jubeln. Die Athletin gewann das Hammerwerfen mit einer Weite von 53,03 Metern. Eine faustdicke Überraschung gab es über 100 Meter Hürden der Frauen. Klare Favoritin dieser Konkurrenz war die Vanessa Hammerschmidt von der LG Nord Berlin. Im Vorlauf wurde sie dieser Rolle auch gerecht und qualifizierte sich mit einer Zeit von 13,50 Sekunden für das A-Finale. Im alles entscheidenden Lauf konnte sie nicht mehr steigern und wurde am Ende von Wiebke Griephan, die im Endlauf regelrecht explodierte, geschlagen. Während die Siegerin nach 13,54 Sekunden am Ziel ihrer Träume war, benötigte die spätere Zweite, Vanessa Hammerschmidt, 13,80 Sekunden.

Ob der Anlauf zu kurz war oder ob ihm der Wind den Hochsprung-Wettkampf leidig gemacht hatte, ließ sich am Ende nicht mehr schlüssig beantworten. Nur eines stand fest. Irgendwie hatte sich der Favorit, Finn Drümmer, kräftig verzockt. Der Kaltenkirchener, der schon Höhen jenseits der 2,20-Meter Marke gemeistert hatte, stieg erst sehr spät in den Wettkampf ein und scheiterte bereits an der Höhe von 1,99 Meter. Der Schweriner Luca Meinke sprang drei Zentimeter höher und sicherte sich damit den Sieg bei den Männern. Über Gold freute sich auch Richard von Behr. Der Magdeburger entschied das Sprintfinale über 100 Meter in 10,95 Sekunden für sich. Timo Lange (Leverkusen, 11,05 Sek) und Lorenz Contempree (Team Voreifel, 11,07 Sek.) folgten auf den weiteren Plätzen. Bei den Frauen siegte eine Sprinterin aus dem Norden. Den Endlauf über 100 Meter entschied Anna-Lena Freese in 11,51 Sekunden für sich. Die Brinkumerin verwies die Bremerin Sandra Dinkeldein (11,58 Sek.) auf den zweiten Platz. Dritte wurde die Cloppenburgerin Talea Prepens (11,73 Sek.). Bei

Wie in den Jahren zuvor waren es nicht nur die sportlichen Leistungen, sondern auch die vielen kleinen Anekdoten rund um die sportlichen Erfolge und Niederlagen, persönliche Bestleistungen sowie verpatzte Vorstellungen, die das Pfingstsportfest in Zeven so interessant machen. Zudem boten die Veranstalter den Zuschauern erneut einen tollen Service an. Reiner Dismer war ständig von Wettkampfstätte zu Wettkampfstätte unterwegs und versorgte das Publikum mit neuesten Informationen. Ergänzt wurden die Informationen von Stadionsprecher Marcus Steinbrück und Brigitta Krempien, so dass man immer im Bilde war und sich sich voll und ganz auf das Geschehen im Stadion konzentrieren konnte.      

 

Alle Ergebnisse des 38. Pfingstsportfestes unter www.lav-zeven.de

Text/Fotos: Siegbert Demmer

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Artikel-2019 von Steffen Meinke. Permanenter Link des Eintrags.

Über Steffen Meinke

Moin, mein Name ist Steffen Meinke, ich bin seit Mitte 2016 für die technische Umsetzung der LAV Zeven Seite verantwortlich und veröffentliche regelmäßig die neusten Artikel und Ergebnisse der Aktiven. Neben dieser Aufgabe bin ich auch noch im KLV Rotenburg als Statikstiker für die Kinder und Jugendliche der Altersklassen U16 und jünger verantwortlich. Bei so viel Arbeit neben dem Platz habe ich kaum noch Zeit selbst zu trainieren, doch werdet ihr meinen Namen auch immer wieder als Athlet der LAV auf dieser Seite finden.