Zevener Trio überzeugt mit starken Leistungen bei den 4. Deutschen Hallenmeisterschaften in Düsseldorf

 

 
 

                                             LAV Zeven – Pressewart

Joachim Hickisch

Mulmshorner Weg 15

27356 Rotenburg

Rotenburg, 02-03-05

 

 

Zevener Trio überzeugt mit starken Leistungen bei den 4. Deutschen Hallenmeisterschaften in Düsseldorf –

Läufer der M50 für Staffel gesucht

 

johi

 

Düsseldorf: 1.247 Teilnehmer aus 409 Vereinen sorgten bei den 4. Deutschen Hallen-/Win- terwurfmeisterschaften der Senioren im

Düsseldorfer Arena-Sportpark für einen neuen Teilnehmerrekord. Die Zuschauer sahen dabei eine Reihe von neuen Deutschen Rekorden,

so die 7,02 Meter im Weitsprung durch den 45-j. Reiner Wenk aus Baden. Die Medaillenränge im Blick hatte das Zevener Trio mit Joachim Hickisch,

Helmut Meier und Jürgen Umann, wenn auch am Ende das letzte Quäntchen Glück fehlte.

   Gleich zwanzig Aktive der Altersklasse M50 kämpften um einen Finalplatz über die 60 Meter. Trotz schwacher Starts lagen Meier und Hickisch

im ersten Vorlauf mit 8,10 bzw. 8,13 Sekunden auf Platz zwei und drei. Platz drei für den letztjährigen Deutschen Vizemeister Umann dann im 3.

Vorlauf mit 8,14 Sekunden. Enttäuschung aber bei der Endauswertung. Als 10., 11. und 12. verfehlten alle drei den Endlauf. „Gerade auf den Sprintstrecken

zeigt sich die Überlegenheit der Sportler mit Leichtathletikhallen,“ so Jürgen Umann. „Mit unseren Trainingsmöglichkeiten (mit Hannover weist

Norddeutschland nur eine Halle auf) haben wir in der Wintersaison echte Nachteile.“

   Als zweite Disziplin ging Joachim Hickisch den Weitsprung an. Hier gelang dem 50.-jährigen Rotenburger auf Anhieb mit 5,31 m eine gute Weite.

Der 2. Versuch brachte zwar mit 5,36 m eine Verbesserung, aber gleichzeitig das Aus. Aufgrund einer Muskelverkrampfung brach er den Wettbewerb

ab. Nur 13 Zentimeter hinter Platz drei belegte er damit einen guten fünften Platz. Weitaus bessere Chancen hatte sich Hickisch allerdings über die 200

und 400 Meter ausgerechnet, doch nach kurzen Aufwärmtraining sagte er seine Starts aus Sorge um eine weitere Verletzung ab.

   Im ersten Zeitendlauf über die 200 Meter gingen Jürgen Umann (51) und Helmut Meier (54) an den Start. Lange sah es so aus, als würde der Heeslinger

Meier seine Konkurrenten in Grund und Boden laufen, aber auf der Zielgeraden kam der Einbruch. Mit 26,48 Sekunden belegte Meier in der Endabrechnung

Platz sieben, der Sittenser Umann mit vielleicht zu spät, dafür aber fulminanten Schlussspurt  in 26,10 Sekunden Platz fünf.

  Zu einem Spezialisten auf der Viertelmeile hat sich Helmut Meier in den letzten Jahren entwickelt, nicht ohne Grund erreichte er bei allen bisherigen

Hallenmeisterschaften den Endlauf. Und auch diesmal zeigte er in einem gut eingeteilten Rennen seine Stärken. Mit 59,85 Sekunden kletterte er hinter

der wesentlich jüngeren Konkurrenz auf Rang fünf.

   Auf ein noch besseres Abschneiden hofft das Trio bei den Deutschen Bahnmeisterschaften im Sommer. Vielleicht findet sich ja bis dahin auch ein

interessierter Sportler der Altersklasse M50 oder M55, der über mit ihnen über die 4×100 Meter bzw. 4×400 Meter an den Start gehen will.  „Leider wird

unser vierter Mann (Hans-Georg Müller) erst nächstes Jahr fünfzig. Da Jürgen, Joachim und ich auf den Strecken bis 400 Meter ganz vorn in Deutschland

stehen, würden wir auch mit einem etwas schwächeren Läufer ganz, ganz vorn dabei sein,“ so Helmut Meier. Erste Kontaktaufnahmen sind beim Training

am Montag, ab 18.00 Uhr in Zeven an der Kanalstraße möglich.

Die neue Leichtathletikhalle in Düsseldorf

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Artikel-2005 von Steffen Meinke. Permanenter Link des Eintrags.

Über Steffen Meinke

Moin, mein Name ist Steffen Meinke, ich bin seit Mitte 2016 für die technische Umsetzung der LAV Zeven Seite verantwortlich und veröffentliche regelmäßig die neusten Artikel und Ergebnisse der Aktiven. Neben dieser Aufgabe bin ich auch noch im KLV Rotenburg als Statikstiker für die Kinder und Jugendliche der Altersklassen U16 und jünger verantwortlich. Bei so viel Arbeit neben dem Platz habe ich kaum noch Zeit selbst zu trainieren, doch werdet ihr meinen Namen auch immer wieder als Athlet der LAV auf dieser Seite finden.