Deutsche Meisterschaften in Schweinfurt

LAV Zeven – Pressewart

Joachim Hickisch

Mulmshorner Weg 15

27356 Rotenburg

Rotenburg, 03-08-08

 

 

Hier die Gesamtergebnisse

 

Deutsche Meisterschaften in Schweinfurt – Zevener Seniorenstaffel Sechster über die 4×400-Meter

Helmut Meier verpasst in Einzelwettbewerben knapp die Medaillenränge

 

johi

Zeven/Schweinfurt: Rund 1.200 Athleten ab den Altersklassen M/W 50 sowie dreißig 4×400 bzw. 3×1.000-Meterstaffeln der

Jahrgänge M/W 30 und M/W 40 kämpften im Schweinfurter Hans-Sachs-Stadion um den Titel eines Deutschen Seniorenmeisters.

 Erfolgreich dabei auch das Zevener Quartett Joachim Hickisch, Helmut Meier, Hans-Georg Müller und Jürgen Umann, sicherten

sie sich doch Platz sechs als Staffel sowie 2-mal Platz fünf (durch Helmut Meier) über 200 und 400 Meter.

Die Gluthitze des Hochs  „Michaela“ hatte die Stadionschüssel in Schweinfurt in einen wahren Hochofen verwandelt– mehr als 50 Grad

auf der Kunststoffbahn führten so leicht zu Verbrennungen für wagemutige Barfußläufer unter den Teilnehmern. Während natürlich

die Ausdauerathleten schwer mit den Temperaturen zu kämpfen hatten, freuten sich die Sprinter über die optimalen Bedingungen. 

So auch der 52-jährige Heeslinger Helmut Meier. Nach einem sehr ruhigen und ausgeglichenen Rennen belegte er in 58,37 Sekunden

(Saisonbestzeit) Platz zwei seines Vorlaufes über die 400 Meter und zog mit der drittschnellsten Zeit in den Endlauf der M50 ein.

Nur 1 1/2  Stunden später dann zwei Zeitendläufe über die 4×400-Meter der Altersklassen M40/45. Hier ging das Zevener

Seniorenquartett, im letzten Jahr Überraschungsdritter, zusammen mit den Topfavoriten aus Bürstadt und München an den Start.

Hans-Georg Müller (47) gelang es aber nur 250 Meter mit den starken Bürstädter und Münchener Läufern Schritt zuhalten, die

sich dann stetig vom übrigen Feld absetzten. Auch Joachim Hickisch (48) konnte den Abstand nicht wesentlich verringern, so dass

Helmut Meier (52) und Schlussläufer Jürgen Umann (49) lediglich einen Kampf gegen die Uhr bestritten. Am Ende lag dass mit

Abstand älteste gestartete Quartett im ersten Vorlauf mit einer Zeit von 3:52,05 Minuten auf Platz drei. Aber auch im zweiten

Zeitendlauf wurde hart um jede Zehntel Sekunde gekämpft, so dass die Zevener in der Endabrechnung auf Platz sechs zurück fielen.

   Nach einstündiger Verschnauf- pause folgte dann für Helmut Meier der Startschuss für den Endlauf über die 400-Meter-Einzelstrecke.

Hier zeigte sich, dass einige Konkurrenten im Vorlauf gepokert hatten. Trotz guter 59,22 Sekunden reichte er für den Heeslinger lediglich

für Platz fünf. Gut ausgeruht zeigte sich Deutschlands schnellster Arbeitsamtsberater dann am Sonntag über die 200 Meter, hier

zog er mit 25,62 Sekunden in den Endlauf ein. Und wieder fehlte nur ein Quäntchen an einem Medaillenrang. Mit 25,87 Sekunden

 beendete Helmut Meier die Meisterschaften als Fünfter.

   Zu den Medaillenfavoriten dürfen sich die Zevener aber in zwei Wochen bei den Deutschen Meisterschaften I (AK 30 –45) über die

4×100-Meter zählen. Als amtierender Deutscher Meister sind sie mit der drittbesten Zeit gemeldet. In Celle wird dann auch wieder

der schmerzlich vermisste Czeslaw Pradzynski starten, der Ex-Olympia- und Weltmeisterschaftsteilnehmer hatte im letzten Jahr

einen großen Anteil am Titelgewinn.

 

Foto: Das erfolgreiche Seniorenquartett von Schweinfurt, von links: H.G. Müller, Joachim Hickisch, Helmut Meier, Jürgen Umann

 

 

 

Der Wechsel hat geklappt, Helmut Meier übergibt auf Schlussläufer Jürgen Umann.

 

 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Artikel-2003 von Steffen Meinke. Permanenter Link des Eintrags.

Über Steffen Meinke

Moin, mein Name ist Steffen Meinke, ich bin seit Mitte 2016 für die technische Umsetzung der LAV Zeven Seite verantwortlich und veröffentliche regelmäßig die neusten Artikel und Ergebnisse der Aktiven. Neben dieser Aufgabe bin ich auch noch im KLV Rotenburg als Statikstiker für die Kinder und Jugendliche der Altersklassen U16 und jünger verantwortlich. Bei so viel Arbeit neben dem Platz habe ich kaum noch Zeit selbst zu trainieren, doch werdet ihr meinen Namen auch immer wieder als Athlet der LAV auf dieser Seite finden.