Starke Jugend

3 Rekorde am zweiten Veranstaltungstag

 

Zeven. Mit drei neuen Rekorden endete der zweite Veranstaltungstag des 36. Nationalen Pfingstsportfestes der LAV Zeven. Dabei honorierte die ausrichtende Leichtathletikvereinigung erneut die Verbesserung der bestehenden Rekorde mit kleinen Prämien. Jedoch wird es durch die hochkarätigen Startfelder der Vergangenheit – unter denen teilweise auch Olympiateilnehmer waren – immer schwieriger, die bestehenden Marken zu überbieten. Eine Chance eröffnen da zum Beispiel zwischenzeitlich erfolgte Änderungen bei den Gewichten der Wettkampfgeräte.

zi10: Kathrin Walter.

zi10: Kathrin Walter.

Und so fiel auch am zweiten Tag erneut ein Rekord mit der 3kg-Kugel. Jedoch verbesserte Kathrin Walter (BTB Oldenburg) am Sonntag zuvor noch erst im Speerwurf der weiblichen Jugend U18 den Pfingstsportfestrekord von 43,73 m – aufgestellt im Jahr 2014 von Alexa Schnäbele von der LG Hannover –  mit dem 500g-Speer auf 47,03 m, bevor sie dann im Kugelstoßwettbewerb auch noch den erst am Vortag mit 14,09 m neu aufgestellten Rekord von Paula de Boer knackte. Die Aktive der LG Flensburg nahm auch am zweiten Veranstaltungstag am Kugelstoßwettbewerb teil und kam mit 13,83 m auf den zweiten Platz. Das Siegerpodest sicherte sich aber mit einer neuen Rekordweite von 14,82 m ganz deutlich Kathrin Walter.

zi02: Auch Talea Prepens (Nr. 310, TV Cloppenburg) trat an beiden Veranstaltungstagen in Zeven an.

zi02: Auch Talea Prepens (Nr. 310, TV Cloppenburg) trat an beiden Veranstaltungstagen in Zeven an.

Und auch Talea Prepens vom TV Cloppenburg trat an beiden Veranstaltungstagen in Zeven an. Dabei siegte sie am Sonnabend im 100m-A-Finale der weiblichen Jugend U18 in 11,88 sec. Am Sonntag gewann sie das A-Finale über 200m in 24,14 sec. Da der bisherige Pfingstsportfestrekord aus dem Jahr 2010 – aufgestellt von Anna-Lena Freese (FTSV Jahn Brinkum) – bei 24,20 sec lag, war diese Zeit eine Verbesserung. Allerdings hatte Talea für die 200m schon in ihrem Vorlauf nur 24,13 sec benötigt, weshalb nun diese neuen Bestmarke von der starken Jugend zu schlagen ist.

zi01: Luca Meinke vom Schweriner SC beim Hochsprung der männlichen Jugend U20.

zi01: Luca Meinke vom Schweriner SC beim Hochsprung der männlichen Jugend U20.

Ganz großen Sport sah das Publikum, welches den Aktiven mit rhythmischem Klatschen unterstützte, auch beim Hochsprung der männlichen Jugend U20. Luca Meinke vom Schweriner SC  stieg dort bei 1,85m ein und stellte mit 2,10m seine persönliche Saisonbestleistung auf. Dann übersprang er auch noch 2,15m, was nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern auch die Qualifikation für die Europameisterschaften und die Einstellung der deutschen Jahresbestleistung bedeutete. Seine Freude und die seines Trainers Gerd Wessing, der – für die DDR startend – 1980 Olympiasieger im Hochsprung wurde, war unübersehbar. Überhaupt waren am Sonntag laut Auskunft des Stadionsprechers zwei Olympiasieger und ein Weltmeister als Betreuer von Aktiven vor Ort. Aber auch das Publikum und die Vertreter aus Politik und Wirtschaft sahen starken Leistungen.

 

So freute sich zum Beispiel Timon Tietjen von der LAV Zeven mit 5,67m über eine neue persönliche Bestleistung im Weitsprung der männlichen Jugend U20. Sein Vereinskamerad Janik Dohrmann kam mit einer Zeit von 62,60 sec im 400m-Hürdenlauf der MJ U20 auf den dritten Platz und die junge 4 x 100m – Staffel der LAV Zeven (Nele Müller, Lena Behrens, Rike Löhn, Lea Eckhoff) bei der WJ U18 mit 55,08 sec auf den zweiten Rang. (zi)