Valerie Fehlandt erstmals im Nationaltrikot

Valerie Fehlandt startete erstmals bei einem internationalen Wettbewerb. Die junge Athletin der LAV Zeven qualifizierte sich für die Europameisterschaften der U18 in Rieti. Bereits am Montag sammelte der Deutsche Leichtathletik-Verband alle Qualifizierten in Frankfurt, um dann direkt nach Rom zu fliegen. Rieti liegt rund 100km nordöstlich der italienischen Hauptstadt. In den Tagen vor Beginn der Meisterschaft standen lockere Trainingseinheiten auf dem Programm und ganz wichtig die Akklimatisation.

Am Freitagmorgen um 9.20 Uhr stand der Vorlauf über 800m für Valerie auf dem Programm. Gleich im ersten Vorlauf stand die Brauelerin auf Bahn 6 an der Startlinie. Die ersten 200m wurden von dem Feld sehr schnell und kompakt angelaufen. In der zweiten Kurve kam es zu den ersten Positionskämpfen, aus denen Valerie sich heraushalten konnte. Die ersten 400m wurden in 65 sec zurückgelegt und Valerie lag an Platz 3. Leider gab es in der dritten Kurve weitere Positionskämpfe, in die auch Valerie verwickelt wurde. Sie kam kurz aus dem Laufrhythmus und verlor wichtige Meter. Sie versuchte, den Anschluss wiederherzustellen, das kostete jedoch Kraft, die ihr dann auf der Zielgeraden fehlten. Mit 2.12,72 min kam sie als Fünfte ihres Laufes ins Ziel. Nur die ersten drei jedes Vorlaufes kam direkt ins Halbfinale sowie die insgesamt vier weiteren Zeitschnellsten. Leider zerschlug sich diese kleine Hoffnung auf ein Weiterkommen nach dem zweiten Vorlauf, denn Valerie war nach dem Lauf nicht mehr unter den vier Zeitschnellsten. Am Ende der Vorläufe lag sie als Zweitjüngste im Feld auf dem 23. Platz von insgesamt sind 33 Teilnehmerinnen.

Für Valerie ins diese Meisterschaft der vorläufige Höhepunkt ihrer noch jungen Karriere. Sie hat in den letzten Jahren eine tolle Entwicklung vollzogen. Letztes Jahr stand ihre Bestzeit bei 2:14 min, im Jahr 2024 bei 2:21 min und in 2023 bei 2:30 min. Ihr Trainer Rainer Dohrmann hat bei sichtbarem Potential über die 800m bei Valerie immer auch auf ein vielseitiges Training bzw. Wettkampfprogramm wert gelegt. Dieses Konzept ist in den letzten Jahren voll aufgegangen. Wir hoffen, dass Valerie gesund bleibt und den Spaß an ihrem zeitintensiven Hobby behält, sodass sie noch viele solcher Veranstaltungen als Athletin besuchen darf.

Foto Fehlandt

Alle Informationen zur U18 EM mit Valerie Fehlandt

Jetzt ist es so weit, in Rieti starten heute die U18 Europameisterschaften. Mit dabei ist auch Valerie Fehlandt über 800m. Hier findet ihr alle Informationen.

Der Vorlauf findet am 17. Juli um 9:20 Uhr statt. Valerie startet direkt im 1. Vorlauf auf Bahn 6. In den Vorläufen qualifizieren sich die ersten drei Läuferinnen pro Lauf und zusätzlich die weiteren vier Zeitschnellsten über alle vier Läufe.

Valerie lief in ihrem Vorlauf in einer Zeit von 2:12,72 Minuten auf den 5. Platz. Damit konnte sie sich leider nicht fürs Halbfinale qualifizieren. Somit bleibt es bei ihrer ersten Europameisterschaft bei Platz 23 in der Gesamtwertung.

Ergebnisse

https://live.european-athletics.com/rieti-2026/timetable

Livestream

https://www.european-athletics.com/home/live-stream/rieti-2026

Platz drei für Valerie Fehlandt bei der Deutschen Meisterschaft

Die Deutschen Meisterschaften der U18 fanden am vergangenen Wochenende im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid statt. Valerie Fehlandt, die Athletin der LAV Zeven, hatte sich bereits früh in der Freiluftsaison für diese Meisterschaft qualifizieren können. Der Vorlauf über die 800m fand am Samstagmorgen um 10.25 Uhr statt. Valerie ging auf Bahn 7 ins Rennen. Die erste Kurve wird beim 800m Lauf in Bahnen absolviert, danach dürfen die Läuferinnen ab der Übergangslinie nach innen laufen. Die ersten 200m lief Valerie kontrolliert in 31 sec, damit lag sie auf Platz drei. Mit der zweitplatzierten Ruby Wohlfahrt von der LC Breisgau lief die Brauelerin Schulter an Schulter die nächsten 200m. Bevor es in die zweite Runde ging, schob sich Valerie auf Platz zwei und konnte den Platz an der Innenkante der Bahn erkämpfen. Das Feld zog sich auseinander und die Läuferinnen liefen wie an der Perlenschnur hintereinander. 200m vor dem Ziel ging die Athletin der LAV Zeven an die Spitze des Feldes und kontrollierte das Rennen bis zum Ziel. Auch wenn sie kurz vor der Ziellinie noch von Ruby Wohlfahrt um 1 Hundertstel geschlagen wurde, war dies kein Problem, denn die ersten beiden jedes Vorlaufes qualifizierten sich direkt für das Finale.

Valerie Fehlandt (708) hat nach 400m eine gute Ausgangssituation für die letzte Runde. Foto: Zehnkommanull

Das Finale wurde am Sonntag um 15.15 Uhr gestartet. Hier ging Valerie auf Bahn 4 ins Rennen. Die ersten 200m lief sie sehr verhalten an und fand sich im hinteren Drittel des Feldes wieder. Auf den nächsten 200m kämpfte sich Valerie auf den dritten Platz. Sie lief aber die meiste Zeit auf der zweiten Bahn von innen. Dieses Bild hat sich bis zur Zielgeraden nicht verändert. So gingen Smilla Bauer vom Erfurter LAC, Valerie Fehlandt von der LAV Zeven und Ida Terhorst vom VfL Löningen Schulter an Schulter auf die letzten 100m. Hier konnte sich Smilla Bauer in 2:11,08 min durchsetzen, zweite wurde Ida Terhorst in 2:11,35 min und Valerie Fehlandt erkämpfte sich den dritten Platz in 2:11,64 min. Mit ihrer Bronzemedaille ist Valerie sehr zufrieden. Ihr nächster Start ist im Nationaltrikot bei der Europameisterschaft U18, die vom 16. bis 19. Juli im italienischen Rieti stattfindet.

Valerie Fehlandt (rechts) mit der deutschen Meisterin Smilla Bauer (Mitte) und der Zweitplatzieren Ida Terhorst. Foto: Torben Flatemersch

Zwei Landesmeistertitel für die LAV Zeven

In diesem Jahr fanden die Landesmeisterschaften der Altersklassen der U16, U18, U20 und der Aktiven (Männer- und Frauen-Hauptklasse) im Emslandstadion von Lingen statt. Insgesamt hatten über 900 Teilnehmer sich für die Meisterschaft angemeldet. Auch die LAV Zeven war mit einem großen Aufgebot von 20 Athleten nach Lingen gefahren. Das Wetter war nicht dazu prädestiniert, um Bestleistungen erzielen – der böige Wind und die kalten Temperaturen erschwerten es, neue Rekorde aufzustellen. Die Veranstaltung begann bereits am Freitagabend. Am Freitag war aus Zevener Sicht nur Lina Schütz in der Altersklasse W15 über 3000m am Start. Mit einer Zeit von 11:25,64 min konnte die Zevenerin einen tollen vierten Platz erlaufen.

Am Samstag gingen als erstes die 400m-Hürden-Läufer an die Startlinie. Hier konnte sich Tjelle Haber einen Landesmeistertitel erlaufen. In 61,24 sec sichert er sich den ersten Platz in der Altersklasse U20. Ebenfalls einen Titel konnte sich Valerie Fehlandt in der U18 über die 800m in 2:15,36 min sichern. Sie hatte neun Sekunden Vorsprung vor der Zweiten. Pia Mombauer konnte sich souverän für das Finale über die 100m der W15 qualifizieren. Hier konnte sie in 13,01 sec einen hervorragenden 2. Platz erringen. Im anschließenden Weitsprungwettbewerb wurde sie mit 4,86 m Vierte. Noah Alexander Meyer, der sich für das 100m Finale der U20 qualifizieren konnte, belegte hier einen dritten Platz in 11,61 sec. Die Vielstarterin des Samstages war Cajsa Novak. Über die 400m Hürde wurde sie Fünfte in 67,09 sec im Hochsprung übersprang sie die 1,47m. Auf die Teilnahme im Halbfinale über 100m verzichtete die junge Athletin der LAV. Colin Ruthe lief über die 800m bei den Männern auf Platz fünf in 1:59,67 min. Anna Elisabeth Voss in der U20 ging ebenfalls über die 800m an den Start und kam in 2:31,07 min ins Ziel. Iryna Sapozhnikova W15 warf den Speer auf 28,73m und belegte den fünften Platz. Im Dreisprungwettbewerb der Männer kam Janik Dohrmann mit 11,33m auf Platz acht. Die meisten Teilnehmer der LAV Zeven und der Veranstaltung gingen über die 100m an den Start. Leider konnten sich Kristin Huch, Alexandra Huch, Iryna Sapozhnikova, Julia Wolff, Svea Huch, Nele Müller und Tjelle Haber nicht für das Finale qualifizieren. Dennoch konnten die Athleten mit ihren Leistungen sehr zufrieden sein. Zum Abschluss des Samstages gab es ein gemeinsames Pizzaessen, um den Teamgeist zu stärken.

Am Sonntag ging die Großveranstaltung weiter. Auch am dritten Wettkampftag überzeugten die Athleten der LAV Zeven. Nach seinem Sieg über die 400m Hürden am Samstag wurde Tjelle Haber über die 110m Hürden Zweiter in 15,44 sec und Noah Alexander Meyer konnte den fünften Platz erringen. Bei den Männern ging Kevin Lembach ebenfalls über die 110m Hürden an Start. Er wurde im Finale Dritter. In der Altersklasse der weiblichen Jugend U18 gingen drei Athletinnen über 100m Hürden an den Start. Cajsa Novak wurde im Finale mit 15,39 sec Vierte und Alexandra Huch in 16,15 sec Siebte. Das Finale hat Sirka Grund nicht erreichen können. Bei der W15 stand Iryna Sapozhnikova ebenfalls im Finale. Hier unterlief ihr ein Fehlstart, so dass sie das Rennen nicht aufnehmen konnte. Mit der entsprechenden Einstellung konnte sie diesen Fauxpas im Weitsprung schnell abhaken und mit 5,24 m den zweiten Platz belegen. Über die 200m ging Valerie Fehlandt an den Start – in 26,07 sec belegte sie den dritten Platz. Anna Elisabeth Voß konnte über die 1500m ihre Bestleistung wieder verbessern. Nun steht diese bei 5:07,26 min und damit ist Anna nun 25 Sekunden schneller als vor Jahresfrist. Im Speerwurfwettbewerb gingen Carsten Novak und Cajsa Novak an den Start. Cajsa konnte die bessere Platzierung erzielen. Sie wurde Fünfte mit 28,59m in der U18. Carsten Novak wurde sechster bei den Männern. Janik Dohrmann wurde im Weitsprung in derselben Altersklasse mit 5,91m Vierter. Zum Abschluss der Landesmeisterschaft fanden die 4x100m Staffeln statt. Die LAV konnte zwei Staffeln an den Start bringen. In der weiblichen U18 liefen Alexandra Huch, Kristin Huch, Sirka Grund und Iryna Sapozhnikova in 53,57 sec auf den vierten Platz. Ebenfalls auf den vierten Platz kam die Männerstaffel in der Besetzung Kevin Lembach, Tjelle Haber, Janik Dohrmann und Noah Alexander Meyer in 46,76 sec. Ein erfolgreiches Wochenende ging für die LAV Zeven zu Ende am Ende sprangen zwei Titel, sechs weitere Podestplätze,  sechs vierte Plätze und viele erfreuliche weitere Leistungen.

Text: Jens Dohrmann, Gruppenfoto: Silvia Huch, Fotos: Janik Dohrmann

Valerie Fehlandt läuft in Karlsruhe EM-Norm

Eine Woche nach ihrem ersten 800m Lauf unter 2:10 min beim Pfingstsportfest der LAV Zeven hieß es für Valerie Fehlandt Koffer packen und am Freitagnachmittag nach Karlsruhe fahren. Zusammen mit ihrem Trainer Rainer Dohrmann und ihrer Mutter Nadine Fehlandt machte sie sich auf den Weg. Nach über sechs Stunden Anfahrt galt es für Valerie, die Beine auszulockern.

Am Samstag stand ihr 800m Lauf an. Insgesamt hatten 138 Teilnehmerinnen über 800m bei der „Langen Laufnacht in Karlsruhe“ gemeldet. Die Startzeit für Valerie war um 14:45 Uhr. In ihrem Zeitlauf hatte sie die langsamste Vorleistung mit 2:09,90 min vom Pfingstsportfest. Nach der ersten Runde zeigte die Uhr für Valerie 62 sec, damit ging sie als Zwölfte in die zweite Runde. Auch in dieser blieb das Tempo hoch. Die junge Athletin der LAV Zeven kämpfte sich auf der Zielgeraden noch an vier Mitstreiterinnen vorbei und belegte den achten Platz. Viel wichtiger war die Zeit 2:08,22 min. Damit unterbot sie die EM Norm für die Altersklasse U18. Die Europameisterschaften diese finden Mitte Juli in Rieti (Italien) statt.

Valerie Fehlandt mit ihrem Trainer Rainer Dohrmann kurz nach dem Zieleinlauf. Foto: Fehlandt

Purzelnde Rekorde und zahlreiche Bestleistungen beim Pfingstsportfest

Rekorde, Bestleistungen und große Erfolge wurden auf dem 45. Pfingstsportfest der LAV Zeven am vergangenen Wochenende gefeiert. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen traten die Leichtathleten zu zahlreichen Wettkämpfen an.

„Das Wochenende war ein voller Erfolg. Nicht nur die Spitzensportler glänzten mit Top-Leistungen. Auch die Hobbyathleten verzeichneten persönliche Bestleistungen und freuten sich über tolle Ergebnisse“, resümierte Jens Dohrmann, erster Vorsitzender und Sportwart der LAV Zeven sowie Organisator des traditionellen und beliebten Pfingstsportfestes nach der sportlichen Großveranstaltung.

1000 Teilnehmer, 1700 Starts und 80 Helfer beim Pfingstsportfest

Bei strahlend blauem Himmel ging es auf dem LAV-Gelände in der Zevener Kanalstraße zwei Tage lang zu, wie in einem Ameisenhaufen. Es flogen Speere, Disken und Kugeln in verschiedenen Ecken der Sportanlage. Immer wieder ertönten Schüsse, die den Läuferinnen und Läufern auf der Tartanbahn das Startsignal gaben. Über zahlreiche Lautsprecher verkündete der Moderator die nächsten Wettkämpfe, Leistungen und Siegerehrungen über den großen Sportplatz.

Aus ganz Deutschland sind sowohl Spitzen- als auch Hobbyathleten nach Zeven gereist. 1700 Starts von 1000 Teilnehmern aus 191 Vereinen verzeichnete das Organisationsteam in diesem Jahr. „Ich bin ein absoluter Fan des Zevener Pfingstsportfestes und schicke meine Sportlerinnen und Sportler immer hierher“, sagt Björn Sterzel, Bundestrainer für den Nachwuchs im Hürdenlauf. Rund 80 ehrenamtliche Helfer sind zwei Tage lang auf dem LAV-Gelände aktiv und machen die Großveranstaltung möglich.

Junge Talente mit Bestleistungen und Rekorden

„Vor allem am Samstag purzelten bei den Hürdenläufen die Rekorde und Bestleistungen. Die Läufer haben die idealen Bedingungen am Wochenende genutzt und sind Wahnsinnsleistungen gelaufen“, sagt Jens Dohrmann. Eine der erfolgreichen Läuferinnen war Delisha Benelisa Domingos vom TuS Lichterfelde aus Berlin. 

Sie erreichte im 100-Meter-Hürden-Vorlauf mit 13,09 Sekunden nicht nur ihre persönliche Bestleistung, sondern stellte damit auch den Pfingstsportfestrekord und den deutschen Rekord in ihrer Altersklasse U18 auf. Über ihre tolle Leistung freute sich die Berlinerin sehr. Sie war sehr aufgeregt, denn die vergangene Saison lief nicht so gut, wie die Sportlerin nach ihrem Rekord-Lauf sagte.

Valerie Fehlandt verbessert ihre persönliche Bestleistung

Auch das Talent der LAV Zeven Valerie Fehlandt zeigte Spitzenleistung. 800 Meter lief sie in 2:09,90 Minuten und damit vier Sekunden schneller als ihre bis dato persönliche Bestzeit. „Ich konnte meine Renntaktik gut umsetzen und das Wetter mit den hohen Temperaturen finde ich immer super zum Laufen“, sagt die Leichtathletin.

„In meinem Lauf waren außerdem starke Läuferinnen, sodass wir einander ziehen konnten und dass viele Freunde und Verwandte vor Ort waren, um mich zu unterstützen, hat mich noch mehr motiviert“, so Valerie Fehlandt über den Lauf am gelungenen Wochenende auf dem Pfingstturnier.

Text: Isabell Wenzel/ZZ, Fotos: Dohrmann

LAV-Athleten überzeugen beim Nationalen Meeting in Hannover

Eine Woche vor unserem Pfingstsportfest gingen fünf Athleten der LAV Zeven beim Nationalen Leichtathletik-Meeting in Hannover an den Start. Bei kühlen Temperaturen und starkem Wind erzielten sie solide Leistungen. Bereits um 11 Uhr ging Janik im Weitsprung der Männer an den Start. In einem Teilnehmerfeld von 17 Athleten konnte er seine Leistung nicht voll abrufen und erreichte mit einer Weite von 5,54 m am Ende den 14. Platz.

Noah über 100m

Bei den 100-Meter-Läufen gingen alle fünf mitgereisten LAV-Athleten an den Start. Janik stoppte nach 12,96 Sekunden. Deutlich besser erging es Noah, der im Vorlauf eine Zeit von 11,80 Sekunden und im Finale eine Zeit von 11,59 Sekunden lief und damit Vierter wurde. Julia lief im vierten Vorlauf eine Zeit von 13,74 Sekunden. Bereits im zweiten Vorlauf lief Svea 13,88 Sekunden. In der Altersklasse U18 der Frauen wurden nur Zeitläufe über 100 m durchgeführt. Hier lief Valerie 13,05 Sekunden und belegte damit am Ende den fünften Platz.

Julia beim 200m Sprint

Den Abschluss des Tages aus Zevener Sicht bildeten die 200-Meter-Läufe der Frauen und der weiblichen Jugend. Nach zwei Wettkämpfen mit deutlich zu viel Rückenwind konnte Julia im siebten Zeitlauf endlich unter Beweis stellen, dass sie auch bei regulärem Wind deutlich unter 29 Sekunden laufen kann. Mit einer Zeit von 28,28 Sekunden verbesserte sie ihre Bestleistung um über eine Sekunde. Valerie lief in einer Zeit von 26,14 Sekunden auf Platz drei in der U18. Ebenfalls über 200 Meter ging Svea an den Start. Sie lief 29,10 Sekunden.

Zwei Landesmeistertitel und starke Leistungen bei den Hallen-Landesmeisterschaften

Mit einem erfreulich großen Aufgebot ging die LAV am 14. und 15. Februar bei den Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und U18 in Hannover an den Start. Trotz einiger Krankheitsfälle traten zehn LAV-Athleten in zwanzig Disziplinen an.

Das erste Ausrufezeichen des Wochenendes setzte Valerie direkt in der ersten Disziplin des Tages. Mit einer Zeit von 57,27 Sekunden lief sie auf Platz drei der aktuellen deutschen Bestenliste und wurde Landesmeisterin in der Altersklasse U18. Nach den 400-Meter-Läufen standen die 60-Meter-Sprints auf dem Programm. Während Iryna aufgrund ihrer guten Meldezeit direkt für die Halbfinals qualifiziert war, mussten vier LAV-Athleten in den Vorläufen antreten. Alexandra konnte sich als zweitschnellste Athletin deutlich für das Halbfinale qualifizieren. Leider konnte sie im Halbfinale aufgrund eines Fehlstarts ihr Können nicht unter Beweis stellen. Das gleiche Schicksal ereilte Carola bereits im Vorlauf über 60 m bei den Frauen. Bei den Männern lief Janik mit 7,94 Sekunden genau seine Meldezeit aus diesem Winter aus. Im Halbfinale der U18 lief die U16-Athletin Iryna eine Zeit von 8,29 Sekunden und erreichte damit den 17. Platz. Parallel zu den 60-Meter-Vorläufen fand der Weitsprung der weiblichen U18 statt. Mit einer Weite von 5,30 Metern sprang Iryna in einem durchwachsenen Wettkampf auf den vierten Platz.

Den Abschluss des ersten Tages bildeten die 4-mal-200-Meter-Staffeln. Nach vielen Jahren konnte die LAV hier wieder eine Staffel in der U18 an den Start bringen. Die Staffel mit Iryna, Cajsa, Sirka und Alexandra lag lange auf dem dritten Platz, konnte diesen in einem spannenden Zweikampf mit dem VfL Stade aber knapp nicht verteidigen. Am Ende belegten sie den vierten Platz in einer Zeit von 1:51,27 Minuten.

Wie schon am ersten Tag holte Valerie am zweiten Tag einen Landesmeistertitel. Über 800 Meter lief sie in 2:14,17 Minuten zum Titel. Damit lief sie eine Woche vor den Deutschen U20-Meisterschaften die zweitbeste Zeit ihres Lebens. Iryna lief über die 200 m der U18 in 27,31 Sekunden auf den 10. Platz. Nach der Staffel am Samstag war dies erst ihr zweites 200-Meter-Rennen überhaupt.

Den Abschluss der Meisterschaften für die LAV-Athleten bildeten die Hürdensprints über 60 Meter. In der Altersklasse U18 gingen mit Cajsa, Sirka und Alexandra gleich drei Athletinnen der LAV an den Start. Leider war für alle drei bereits im Vorlauf Schluss. Bei den Frauen ging Carola an den Start. Die Landesmeisterin der W40 konnte sich nicht gegen die deutlich jüngere Konkurrenz durchsetzen und wurde Zwölfte. Besser lief es für Kevin, den Landesmeister der Altersklasse M30 aus Bremen. Er setzte sich in einem kleinen Feld in 8,98 Sekunden durch und wurde Landesmeister bei den Männern.

LAV-Nachwuchs überzeugt bei Landesmeisterschaften

Am vergangenen Wochenende, dem 24. und 25. Januar, fanden in Hannover die Landesmeisterschaften der Altersklassen U16 und U20 statt. Nach den Wettkämpfen der letzten Wochen waren diese das erste Saisonhighlight für unsere Nachwuchsathleten.

Als erster LAV-Athlet ging Noah am Samstag über 60 Meter an den Start. Aufgrund seiner Meldeleistung konnte er direkt in die Halbfinals vorrücken. Dort lief er in einer Zeit von 7,39s auf den zehnten Platz. Ebenfalls über 60m starteten Pia und Iryna. Für Pia waren es die ersten Landesmeisterschaften. Mit einer Zeit von 8,31s lief sie eine neue persönliche Bestleistung. Damit qualifizierte sie sich für das Finale der W14. Leider konnte sie aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr am Finale teilnehmen. Iryna qualifizierte sich ebenfalls für das Finale in ihrer Altersklasse. Im Finale wurde sie mit einer Zeit von 8,28s Vierte. Als letzte Athletin am Samstag ging Valerie in der U20 über 400m an den Start. Mit einer Zeit von 57,86s lief sie in ihrem ersten 400m-Rennen überhaupt auf den dritten Platz der Meisterschaften. Damit erfüllte sie auch die Qualifikationsleistung für die deutschen U20-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen Ende Februar.

Für Valerie ging es am Sonntag direkt erfolgreich weiter. Mit den 800m stand ihre Paradedisziplin an. In einer Zeit von 2:16,20 min lief sie ungefährdet mit knapp sieben Sekunden Vorsprung zum Titel und unterbot die DM-Norm noch einmal deutlich. Für Iryna ging es am Sonntagvormittag zuerst in den Kugelstoßring. Mit einer Weite von 9,24m und einer konstanten Leistungssteigerung über alle sechs Versuche reichte es am Ende für den vierten Platz. Zeitgleich standen für Noah und Tjelle die Zeitläufe über 200m in der U20 an. Tjelle lief in 23,84s auf den 10. Platz. Für Noah reichten 23,73s für den 8. Platz. Anschließend ging Tjelle noch über die 60 m Hürden an den Start. Nachdem er im Vorlauf noch fünf Hundertstel schneller gewesen war, reichte seine Zeit von 8,89 s im Finale für den vierten Platz. Ebenfalls den vierten Platz über die Hürden erreichte Iryna in 9,68s. Im Vorlauf lief sie in starken 8,50s bis auf eine Hundertstel an ihre persönliche Bestleistung aus dem Dezember heran. Zum Abschluss des Tages stand noch der Weitsprung der W15 auf dem Programm. Mit einer sehr starken Serie von sechs Sprüngen über 5,10m sprang Iryna auf den zweiten Platz. Ihren weitesten Sprung mit 5,43m zeigte sie im sechsten Versuch.

Jahresauftakt geglückt

Am vergangenen Wochenende, dem 03. und 04. Januar fand mit dem Hallensportfest in Hannover der erste Wettkampf im neuen Jahr statt. Mit dabei waren fünf Athleten der LAV. 

Am Samstag standen die Wettkämpfe für die U16 und U18 auf dem Programm. Hier stellten sich Iryna und Pia der Konkurrenz.  Besonders Pia konnte in der W14 mit einem Sieg im Weitsprung überzeugen. Mit einer Weite von 4,93 Metern sprang sie eine neue Bestleistung. In der W15 sprang Iryna noch ein paar Zentimeter weiter auf 4,99 Metern. Damit sicherte sie sich den 4. Platz.

Noah beim 60m Sprint.
Noah im finale über 60m bei der U20

Am Sonntag waren dann die U20 und die Aktiven an der Reihe. Hier stieg Noah mit seinem ersten Wettkampf in die neue Hallensaison ein. Mit einer Zeit von 7,36 Sekunden qualifizierte er sich für das schnellere der beiden Finals. Mit einer Finalzeit von 7,39 Sekunden wurde er am Ende 9. aus beiden Finalläufen. Für Janik lief es im Weitsprung mit fünf ungültigen Sprüngen nicht gut. Am Ende standen 5,76 Meter und Platz 4 in der Ergebnisliste. Den Abschluss am Sonntag machte Valerie mit einem 7. Platz in einem schnellen 800m Rennen. Nach einem harten Trainingslager über den Jahreswechsel kam sie nicht ganz an ihre Leistung aus Hamburg heran.

Bild: Lina Gottwaldt

TuS Zeven kürt Leichtahletin als „Sportlerin des Jahres“

Der TuS Zeven hat im Rahmen des diesjährigen Sportlerballs im Elsdorfer Hof Valerie Fehlandt als „Sportlerin des Jahres“ geehrt.

Valerie hat 2020 im Alter von 9 Jahren mit der Leichtathletik mit einem typischen beginn mit vielen Mehrkämpfen und einem vielseitigen Training angefangen. Schnell wurden ihre Fähigkeiten im Langsprint und auf den Mittelstrecken offensichtlich. Mitlerweile trainiert sie vier bis fünf Mal in der Woche. Trotz ihrer begabung für die Lauf- und Sprintdisziplinen ist Valerie weiterhin vielseitig unterwegs und hat in diesem Jahr von einem Siebenkampf, verschiedenen Hürden und Hindernisstrecken bis hin zu 2000m Läufen alles gemacht.

Valerie Fehlandt (m.) mit ihren Eltern (r.) und ihren Trainern (l.).

Das Resultat waren unter anderem fünf Landesmeistertitel (300 m, 800 m, 1500 m Hindernis, Blockwettkampf Lauf (100 m, 80 m Hürden, Weitsprung, Ballwurf, 2000 m), Crosslauf Mannschaft), einen Norddeutscher Meistertitel (1500m Hindernis), vier Qualifikationsnormen für Deutsche Meisterschaften (100m, 300m, 800m, 1500m Hindernis) und als Höhepunkt einen Deutschen Meistertitel in Ulm über 800m mit einer Zeit von 2:14,09 Minuten. Damit hat sie dieses Jahr ihre Bestzeit über diese Strecke um über sechs Sekunden im Vergleich zum Jahr 2024 gesteigert. Das Video vom Lauf in Ulm ist auf dem Youtube-Kanal des DLVs zu sehen.