Ein Bericht von Carsten Ahlfeld
Im Februar war ich für 2 Wochen im Laufcamp in Andalusien (Conil) mit Laufsport Jäkel. Dort wurde jeden Tag zweimal trainiert und jeden zweiten Tag war eine Tempoeinheit angesetzt. Die Laufkilometer summierten sich in den 14 Tagen auf 362 km. Nach dieser doch extremen Belastung war ich relativ platt und der Körper musste sich erstmal erholen.

Trotzdem hatte ich mich eine Woche nach dem Camp zum Wasa-Lauf in Celle angemeldet. Dort startete ich zusammen mit einer Freundin aus dem Laufcamp auf der 10km-Strecke. Wir hatten keine Vorstellung, was nach dieser Belastung schon wieder möglich ist. Die Strecke ist ein winkliger Rundkurs durch die Innenstadt, teilweise sogar auf Kopfsteinpflaster. Also eigentlich nichts für ganz schnelle Zeiten. Ich versuchte, mich nach dem Start an die schnellen Läufer ranzuhängen. Das funktionierte auf den ersten 3 Kilometern auch ganz gut, doch dann merkte ich, dass ich dieses Tempo nicht durchhalten werde. Also habe ich ein wenig Tempo rausgenommen und bin weiter zügig gelaufen. Nach der ersten Runde hatte ich erstaunlicherweise eine Durchgangszeit von 19.12 Minuten für 5 Kilometer und war sehr darüber erstaunt.
Das war dann aber auch das Zeichen dafür, auch in der zweiten Runde noch richtig Gas zu geben. So eine gute Zeit hatte ich schließlich schon lange nicht mehr. Nach einer Zeit von 39.11 Minuten erreichte ich Platz 32 von 1389 Startern. Dies bedeutete Platz 2 in der Altersklasse 50/55. Eine Zeit von unter 40 Minuten hatte ich das letzte Mal vor 5 Jahren erreicht. Das macht Hoffnung!