TuS Zeven - Familie feiert traditionellen Sportlerball bis in
den frühen Morgen
Zeven (zi). Bis in den frühen
Morgen feierten Mitglieder und Freunde des Turn- und Sportvereins Zeven gemeinsam im Ballhaus Meyer ihren traditionellen
Sportlerball. Auch in diesem Jahr stand hierbei die Ehrung verdienter
Mitglieder mit auf dem Programm, aber dem Tanzen wurde von den Ballbesuchern
aus allen Altersgruppen ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet.
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Meistertitel in Serie – Leichtathleten
stellen die Mannschaft des Jahres
Einer der Höhepunkte des
Sportlerballs des TuS Zeven ist auch imer die Bekanntgabe der Mannschaft des Jahres. Und auch
bei den in diesem Jahr Geehrten stellte sich die
Frage, warum sie erst jetzt berücksichtigt wurden. Denn schon seit längerer
Zeit sind ihre Leistungen in ihrer Altersklasse herausragend. So konnten zum Beispiel
in diesem Jahr alle Starts bei den Deutschen Meisterschaften gewonnen werden.
In der Einzelaufführung bedeutete das fünf Deutsche Meistertitel in der 4x,
4x 100 m, 4x 200 m, 4x 400 m – Staffel und als Mannschaft im 5-Kampf (Weit,
Speer, 200 m, Diskus und 1500 m). Außerdem holten sie bei Norddeutschen
Meisterschaften acht und bei Landesmeisterschaften sieben Titel. Zudem
stellten die Herren gleich vier neue Landesrekorde auf. Geehrt wurden daher
folgerichtig als Mannschaft des Jahres die M50/55 der Leichtathletikabteilung
mit Joachim Hickisch, Helmut Meier, Friedrich
Müller, Hans-Georg Müller und Jürgen Umann. |
Nach der kurzen Begrüßung der Mitglieder und Freunde des
Vereins durch Axel Körner, dem ersten Vorsitzenden des TuS Zeven,
folgten schon bald die alljährlichen Ehrungen. Denn im Laufe des Abends
bewegten sich nicht nur die Ballbesucher, unter denen erfreulich viele jüngere
Besucherinnen und Besucher in festlicher Kleidung waren, zur Musik der Band „Nightlife“ über das Parkett. Sehenswerte Tanzeinlagen
zeigten auch die Jazz-Tanz-Gruppe „N`Joy“ mit einem
Musik-Mix aus verschiedenen Tanzstilen sowie mit einer Hip-Hop-Vorführung zu dem
Lied „Show me the money“ und die Gruppen „Giovanni und die Lollipops“ und „Black Step Boys“
vom Club der Tanzfreunde Zeven.
Und das Tanzen viel mit Sport zu tun hat, zeigte sich dann
auch bei der Ehrung von Maike-Henriette („Henny“) Petersen, der neuen
Sportlerin des Jahres. Denn wie Axel Körner in seiner Laudatio feststellte, ist
sie von Beginn an in ihrer Sportart aktiv und reißt dabei „…als absolutes
Energiebündel und Bewegungstalent…“ durch ihre gute Laune auch die anderen mit.
Trotz ihrer erst 17 Lebensjahre ist sie „Danceleaderin“,
entwickelt auch für andere Gruppen neue Tänze, „…tanzt auch wenn sie Grippe hat
und ist sehr kreativ und engagiert.“ Das zeigt sich nach Auskunft von Axel
Körner auch dann, wenn sie in anderen Gruppen hilft oder mit viel Freude
Volleyball spielt.
Ebenfalls geehrt wurden an diesem Abend aber ebenfalls
wieder langjährige Mitglieder. Seit 25 Jahren Mitglieder im TuS Zeven sind Eckard Gerken, Petra Gilbert, Christa Naerger, Imke Reimann, Thomas Schoof,
Heiko Schüttenberg und Thomas Wegner, von denen
Eckard Gerken, Christa Naerger und Thomas Schoof auf dem Ball ihre Erinnerungsnadeln persönlich in
Empfang nahmen.
In diesem Jahr konnte zwar kein Mitglied für 50 Jahre
Mitgliedschaft geehrt werden. Diese Ehrung hatte aber das in diesem Jahr
geehrte „Verdiente Mitglied“ schon im vergangenen Jahr erhalten. Denn er zählt
nicht nur auf Grund seines Vereinseintritts im Jahr 1956 zu den „Urgesteinen
des TuS Zeven“. Aktiv in den Abteilungen Fußball und
Handball gehört er zudem seit Jahrzehnten dem Vorstand an und nach Aussage von
Axel Körner gäbe es ohne ihn „seine“ Abteilung in ihrer jetzigen Form wohl auch
nicht. Außerdem ist er immer dabei, wenn der Verein Hilfe benötigt, wie zum
Beispiel für den Socken- oder den Sportlerball. „Trotz seiner Ecken und Kanten
ist er immer ein Vorbild!“ stellte Axel Körner fest, bevor er Friedel „Fietje“ Sievert seine Auszeichnung übergab.
Ein Höhepunkt ganz anderer Art war auch beim diesjährigen
Sportlerball die traditionelle Tombola mit vielen lohnenden Preisen, für deren
Spende der Vereinsvorsitzende Axel Körner den Stiftern nochmals herzlich
dankte. Außerdem gab es erstmalig eine Sondertombola, deren einziger Gewinn in
einem HDTV-Fernseher bestand. Als Los galt ein - mit dem Namen des Mitspielers
versehender - Abschnitt der Eintrittskarte, der erst gegen Zahlung eines
kleinen Beitrags seinen Weg in die Lostrommel fand. Allerdings erfolgte die
Ziehung dieses Preises erst nach Mitternacht und der Gewinn konnte auch nur
persönlich abgeholt. Aber das störte eigentlich niemanden, denn um diese Zeit
wurde noch fröhlich gemeinsam gefeiert und natürlich getanzt.
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