LAV-Sprintquartett
überzeugte bei Deutschen Meisterschaften
Platz
9 in der 4x100m-Staffel der weiblichen
Jugend B
Pressebericht
von Hans-Hermann Neblung – Foto © H.H. Neblung
Rhede /
Zeven (nb)
Bei den
Deutschen Jugendmeisterschaften im westfälischen Rhede, wo seit 1981große
traditionelle Leichtathletikmeetings ausgetragen werden, krönten die Nachwuchs-sprinterinnen der LAV Zeven
ihre diesjährige Bahnsaison mit dem neunten Platz. Auf der 1500m-Strecke
scheiterte Tami Gerken nur knapp am Endlauf der Schnellsten, während sich Helge
Zabel nach schnellem Vorlauf im Finale durch zwei Fehlstarts um den Lohn seiner
langen Trainingsarbeit brachte.
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Sprintstaffel
überraschte Sarina
Holsten, Anna Tomforde, Mareike Schuster,
Chantal Raas und Magdalena Swensson waren als jüngstes Team bei den
Jugendmeisterschaften am Start. Staffeln wie die Teams vom TSV Bayer 04
Leverkusen, TV Wattenscheid, StG Chemnitz/ Thum oder LAZ Salamander
Kornwestheim bürgten schon vom Namen her für schnelle Zeiten. In vier
Vorläufen traten die schnellsten Staffeln zur Ermittlung der Teilnehmerinnen
für den A- und B-Endlauf an. Als die LAV-Mädchen im vierten Rennen auf die
Stadionrunde gingen, waren schon einige der favorisierten Staffeln aus dem
Rennen. Überlaufene Wechselmarken und verlorene Staffelstäbe waren u.a. die
Ursachen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der das LAV-Team
durch schnelle Läufe und exakte Wechsel beeindruckte, stand schließlich die
Teilnahme am B-Finale fest. Die neue Bestleistung von 49,34 Sekunden sorgte
für zusätzliche Freude in den Zevener Reihen. Als am
zweiten Wettkampftag die Endläufe aufgerufen wurden, stand ein entschlossenes
LAV-Team auf de Laufbahn. Nach gutem Start von Sarina Holsten, optimalem
Wechseln zwischen Anna Tomforde und Mareike Schuster, sowie ein packender
Schlussspurt, den sich Chantal Raas auf der Schlussstrecke mit den übrigen
Teams lieferte, sorgten für Platz zwei im B-Finale. Nur um Nasenlänge musste
sich das LAV-Team den Mädchen vom TSV Kronshagen/ Kieler TB geschlagen geben.
Platz 9 in der Endabrechnung war ein nicht unbedingt zu erwartender Abschluss
der Deutschen Jugendmeisterschaften. |
Endlauf
knapp verfehlt
Recht
hoffnungsvoll verlief zunächst der Start von Tami Gerken auf der 1500m-Strecke.
Bis 300m vor dem Ziel lag sie wie bei den vorhergehenden Meisterschaften
aussichtsreich an neunter Stelle und hatte direkten Kontakt zur Spitzengruppe.
Bedingt durch die ungewohnt hohen Temperaturen fehlte ihr in Rhede die Kraft im
Schlussspurt weiter nach vorne zu laufen. Als dann der zweite Zeitlauf im Ziel
war, fehlten der jungen Elsdorferin weniger als eine Sekunde für die
Finalteilnahme.
Pech für
Helge Zabel
Helge Zabel,
der sich mit dem Sieg bei den Norddeutschen Meisterschaften über 400m Hürden
Endlaufchancen ausgerechnet hatte, startete in Rhede im Vorlauf mit einer Zeit
von 55,70 Sekunden hoffnungsvoll. Dass ihm in der Endabrechnung aus fünf
Vorläufen 3/ 100stel Sekunden am Erreichen des A-Finales fehlten, war für den
jungen Zevener zunächst enttäuschend. Als Neunter und somit schnellster
Langhürdenläufer des B-Finales
gesetzt zu
sein, konnte für Helge nur ein kleiner Trost sein. Hoch motiviert, eine neue
persönliche Bestzeit laufen zu wollen, ging Helge im Endlauf an den Start. Was
jedoch alle Zuschauer und besonders die Zevener Crew entsetzte, war das
Ausscheiden von Helge Zabel nach dem zweiten Fehlstart. Erst nach Stunden hatte
der junge LAV-Sprinter seine Fassung wieder gefunden. Da entstand sein Vorsatz
Ende August bei den Norddeutschen A-Jugendmeisterschaften in Salzgitter in der
höheren Altersklasse erneut anzugreifen.
Hans-Hermann
Neblung (nb)