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Birte Bultmann spricht
im Interview über ihr Heimspiel in Zeven „Es war ein tolles Gefühl“ |
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Von Manfred Krause.
Die Einladung zum 25. Nationalen Pfingstsportfest
der LAV Zeven nahm Birte Bultmann,
die für die
LG Braunschweig startet, gerne an. Damit hatte die Zevenerin
endlich wieder einmal ein Heimspiel
beim 1500 Meterlauf – und stand der Zevener Zeitung
für Fragen zur Verfügung.
ZZ: Wie war es für Sie, wieder einmal auf heimischen „Boden“
zu starten?
Bultmann: Es war ein tolles Gefühl, nach 2003 wieder zu Hause
zu laufen. Schön war zudem, dass
viele Freunde und Bekannte vorbeigeschaut haben.
ZZ: Weshalb erfolgte Ihr Start über 1500 Meter im
Männer-Feld. Waren die Damen enttäuscht darüber,
nicht gegen eine deutsche Spitzen-Frau aus dem Nationalteam laufen zu dürfen?
Bultmann: Der Veranstalter hat sechs gemischte Zeitläufe
gemacht. Da ergab sich zwangsläufig, dass ich
in meinem Rennen nur gegen Männer laufen konnte. Um eine gute Zeit zu erzielen,
war das natürlich,
denn ich wurde automatisch gezogen, optimal. Von den Frauen habe ich keine
Kritik gehört.
ZZ: Was ist anders, wenn man in einem Männerfeld läuft?
Bultmann: Ich brauchte keine Tempoarbeit zu leisten. Die
jugendlichen Läufer agierten leider etwas
unkontrolliert. Da fehlt die Erfahrung. Kommt eine Frau auf die Überholspur,
verschärfen die plötzlich
das Tempo.
ZZ: Die Zeit von 4:24,22 Min. ist wie einzuordnen?
Bultmann: Die Zeit war sehr gut. Damit bin ich zurzeit die
viertschnellste auf der Unterdistanzstrecke
in Deutschland.
ZZ: Sie haben in der Vergangenheit damit
geliebäugelt, auf der 3000m Hindernis-Strecke zu starten. Wäre
Zeven nicht die große Gelegenheit dazu gewesen?
Bultmann: Ich laufe auf Meetings wiederholt die Disziplin,
doch es passte einfach nicht in mein Trainingsplan.
ZZ: Auf welches großes Ziel ist das Training derzeit
ausgerichtet und über welche Strecke geht es dabei?
Bultmann: Das ist die Deutsche Meisterschaft am dritten
Wochenende im Juli in Ulm. Ob ich über die
3000m Hindernis oder 5000m laufen werde,
entscheidet sich nach den DLV-Gala in Regensburg.